Konzertarchiv
15.11.2026

Samstag, 14. November 2026
CCS Stadtgarten, 20:00 Uhr
Sonntag, 15. November 2026
Stadthalle Aalen, 19:00 Uhr
Giuseppe Verdi (1813-1901)
Arien und Chöre aus „Nabucco", „La Traviata" und „Macbeth"
Gaetano Donizetti (1797-1848)
Ouvertüre zu „Don Pasquale"
Carl Maria von Weber (1786-1826)
Ouvertüre, Arien und Chöre aus „Der Freischütz"
Pietro Mascagni (1863-1945)
Auszüge aus „Cavalleria rusticana"
Georges Bizet (1838-1875)
Auszüge aus „Carmen" und der Carmen-Suite Nr. 1
Knud Jansen und Katja Trenkler, Leitung
Antonia Morin, Moderation
Margarita Vilsone, Sopran
Michael Ha, Tenor
Zur Online-Ticketbuchung für Schwäbisch Gmünd (14.11.2026)
Zur Online-Ticketbuchung für Aalen (15.11.2026)

Die lettische Sopranistin Margarita Vilsone gastiert sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertbereich international. Sie überzeugt mit ausdrucksstarken Interpretationen und ihrer großen, warm timbrierten Stimme.
In der Saison 2026/27 gibt Margarita Vilsone ihr Rollendebüt als Lady Macbeth in Macbeth von Giuseppe Verdi am Theater Koblenz. Außerdem singt sie die Titelpartie in Puccinis Tosca am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und ist wiederum am Theater Koblenz zu hören als Mimi in La Bohème.
Gefeierte Rollendebüts in den vergangenen Spielzeiten waren u. a. Chrysothemis und Ariadne (R. Strauss, Elektra und Ariadne auf Naxos), Martha (Weinberg, Die Passagierin), Judith (Bartók, Herzog Blaubarts Burg), Elektra (Krenek, Leben des Orest), die Titelpartie in Puccinis Tosca, Amalia (Verdi, I Masnadieri, Wiener Volksoper), Marguerite (Gounod, Faust, Latvijas Nacionālā Opera Riga), Anna (Puccini, Le Villi), Rosalinde (J. Strauß, Fledermaus) und Clara (Gershwin, Porgy and Bess). 2023 gab sie mit dem Tonhalle-Orchester ihr hochgelobtes Debüt in der Tonhalle Zürich mit Verdis Messa da Requiem.
Konzerte und Liederabende führten Margarita Vilsone nach Großbritannien, Tschechien, Lettland, Estland, in die Schweiz, nach Österreich und Deutschland. Sie konzertierte mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Latvian National Symphony Orchestra, der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Norddeutschen Philharmonie, der Jenaer Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Cottbus, dem Kärntner Sinfonieorchester und dem Westböhmischen Sinfonieorchester unter Leitung von Dirigenten wie Marcus Bosch, Enrico Calesso, Nicholas Carter, Alfred Eschwé, Michael Francis, Gábor Káli, Atvars Lakstīgala, Marcus Merkel, Alexander Merzyn, Andris Poga, Gintaras Rinkevičius, Roberto Rizzi Brignoli, David Roblou, Guido Johannes Rumstadt, Giedrė Šlekytė, Ektoras Tartanis, Sebastian Tewinkel, Constantin Trinks und Bruno Weil.
Margarita Vilsone erhielt den DAAD Preis, ist Preisträgerin des Internationalen Gesangwettbewerbs Accademia Belcanto und Finalistin des Internationalen Gesangwettbewerbs Riccardo Zandonai. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung und wurde mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet.
Margarita Vilsone studierte an der Hochschule für Künste Bremen sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg. Sie besuchte Meisterklassen u. a. bei Helmut Deutsch, Robert Holl, Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager, Hedwig Fassbender, Krisztina Laki, Maris Skuja und Mya Besselink und arbeitet regelmäßig mit Dale Fundling zusammen.

Der in Südkorea geborene Tenor Michael Ha studierte Gesang an der Hanyang Universität in Seoul, an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg und an der Universität Mozarteum Salzburg.
2012 erhielt er sein erstes Engagement als Solist am Staatstheater Braunschweig, wo er mit zahlreichen Partien zu erleben war: Rodolfo (La Bohème), Nemorino (Les Contes d’amore), Tamino (Die Zauberflöte) oder Il Duca di Mantova (Rigoletto). Zudem debütierte er dort mit großem Erfolg als Canio (Pagliacci) und Turiddu (Cavalleria rusticana).
Weitere Engagements führten Michael Ha bisher an die Königliche Oper Kopenhagen und an die Den Jyske Opera Dänemark. Dort sang er u.a. den Junker Wenzel von Tronka/ Walther von der Vogelweide (Michael Kohlhaas) und war in Pagliacci zu erleben.
Die Partie des Mario Cavaradossi (Tosca) führte ihn im Sommer 2022 zum Musica Riva Festival und im März 2023 an das Stadttheater Gießen. In derselben Spielzeit wurde er zum Festival Gut Immling mit der Partie des Prinz Sou-Chong (Das Land des Lächelns) eingeladen. In der Spielzeit 2023/24 folgten Duca di Mantova, Lenski (Eugen Onegin) und Nadir (Les pêcheurs de perles) am Stadttheater Gießen und Yannakos (The Greek Passion) an der Danish National Opera in Aarhus.
In der Spielzeit 2024/25 gab Michael Ha seine Rollendebüts als Manrico in Verdis Il trovatore am Stadttheater Gießen sowie als Ernani in Verdis gleichnamiger Oper am Theater Aachen. Diese Spielzeit begann Michael Ha mit dem Isaria Kollektiv in Verdis Oper La Traviata in einer Kammerfassung als Alfredo Germont, und mit dieser Rolle debütierte er auch am Oldenburgischen Staatstheater. Am Deutschen Nationaltheater Weimar debütierte er als Diomedes (Penthesilea) und Ruprecht (Der zerbrochene Krug). Nächste Spielzeit wird er nach Gießen zurückkehren als Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen von J. Offenbach.
Neben der Opernliteratur beschäftigt sich Michael Ha intensiv mit dem deutschen Kunstlied und dem Oratorium. Konzerte führten ihn u.a. mit Orffs Carmina Burana, Mozarts Requiem und Verdis Messa da Requiem nach Italien, zum Festival musica Riva sowie zu den Sinfoniekonzerten des Staatsorchesters Braunschweig. Zudem sang er bei der UNICEFDeutschland- Gala in Köln und in der Neujahrsgala der Hamburger Symphoniker.
Wettbewerbe führten Michael Ha u.a. nach Italien und in die USA. Im Rahmen der International Competition for Young Singers trat er in der New Yorker Carnegie Hall beim Young Singers Concert auf. 2018 wurde er mit dem Riccardo Zandonai-Preis beim 25. Riccardo Zandonai-Wettbewerb sowie mit dem ersten Preis des Tosca-Wettbewerbs ausgezeichnet.

Antonia Morin lebt in Aalen und arbeitet als Musikjournalistin für den Bayerischen Rundfunk. Im Radio auf BR Klassik moderiert sie regelmäßig Musiksendungen. Außerdem berichtet sie über aktuelle Themen aus der Kulturszene, porträtiert Musiker, stellt neue Klassikalben vor und produziert Hörfunk-Features.
Durch ihr musikalisches Elternhaus entdeckte Antonia Morin früh ihre Liebe zur Klassik. Mit vier Jahren bekam sie den ersten Geigenunterricht. Sie war Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie und studierte an der Musikhochschule Karlsruhe Musikjournalismus und Violine.
Das gemeinsame Musizieren im Orchester bereichert nach wie vor Antonia Morins Alltag. Sie ist Stimmführerin der 2. Violinen im Aalener Sinfonieorchester, dessen Konzerte sie auch moderiert.

Nach Abschluss ihres Physikstudiums in München und Arizona (USA) studierte Katja Trenkler Musik mit Hauptfach Klavier an der University of Houston (USA) bei Prof. Abbey Simon und an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Andrzej Ratusinski. Ihr Studium im Hauptfach Chor- und Orchesterleitung absolvierte sie an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Dieter Kurz und Prof. Helmut Wolf. Chorleitungskurse u.a. bei Volker Hempfling und Andreas Cessak ergänzten ihr Studium. Seit 2007 ist sie musikalische Leiterin des Konzertchors Aalen. Außerdem ist Katja Trenkler als Klavierpädagogin und Leiterin des Fachbereichs Klavier an der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd sowie als Pianistin und Klavierbegleiterin in der Region tätig. Ihre Schüler sind auf Regional-, Landes- und Bundesebene regelmäßig Preisträger bei »Jugend musiziert«.

Konzertchor Aalen
Wir – das sind ca. 50 begeisterte Chorsängerinnen und Chorsänger – treffen uns einmal in der Woche, um mit unserer Dirigentin Katja Trenkler für unsere halbjährlichen Konzerte zu proben. Seit 2023 bringt auch die Stimmbildung von Anna Escala Spaß und Fortschritte. Einzelne Probensamstage und ein Proben- wochenende im Jahr intensivieren nicht nur unsere Probenarbeit, sondern verstärken auch den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft. Andere Aktivitäten sind z.B. der Stammtisch nach der Probe oder gemeinsame Chorreisen. Angetrieben von der Begeisterung für Chormusik und dem Spaß am Singen freuen wir uns, ein Werk vom ersten vorsichtigen Kennenlernen bis zum Konzert wachsen zu sehen. Mit unseren Konzerten wollen wir dem Publikum Freude an der Musik vermitteln und neben den bekannten Werken der klassischen Chorliteratur auch Werke zeitgenössischer Komponisten zu Gehör bringen. Der Konzertchor Aalen ist Mitglied des Verbands deutscher Konzertchöre (VDKC) und Teil der Oratorienvereinigung Aalen. Er kann auf eine mehr als 75-jährige Tradition zurückblicken und wurde 1945 unter dem Namen „Oratorienchor“ gegründet. Über neue Mitsänger und -sängerinnen würden wir uns sehr freuen.
Eine Liste bereits aufgeführter Stücke findet sich auf unserer Homepage: www.konzertchor-aalen.de
